Seit Jahren verkauft Basel massiv mehr Anwohnerparkkarten als es Parkplätze hat, zusätzlich gibt es noch die Pendler- und Tagesparkkarten. Früher konnte vor der eigenen Einfahrt geparkt werden, das wurde aber wegen Eifersucht der Anderen verboten. Beim Umbau zu behindertengerechten Tramhaltestellen und für die sogenannten Sicherheitsmassnahmen im Verkehr werden weitere hunderte Parkplätze abgebaut. Nicht zu vergessen die vielen Parkplätze, die durch die geplanten Abfall-Unterflurcontainern gestrichen werden – bei 650 Sammelstellen mit Abfall-Unterflurcontainer gehen sicher an die 1000 Parkplätze verloren. Jetzt wo die Bevölkerung aufbegehrt ‘reagiert’ die Regierung und verdoppelt die Gebühren für die Anwohner- und die Tagesparkkarten und sie schlägt bei den Pendlerparkkarten auf. Man will erreichen, dass die Bevölkerung weniger Anwohnerparkkarten kauft und es so mehr Parkplätze gibt in Basel. Die Regierung rechnet mit 3.3 Millionen Mehreinnahmen. Diese Mehreinnahmen werden aber nicht etwas für Park & Ride Anlagen oder verbesserten Verkehrsfluss eingesetzt, das Geld soll der ‘umweltfreundlichen Mobilität’ – übersetzt also dem Velo und den E-Mobilen zugutekommen!

Perpeduum-Mobilee-Basiliensis. Eine der Geldmaschinen der Stadt Basel

 

So läuft das in Basel, erst verknappt die Regierung die Parkplätze massiv, dann ‘erkennt’ sie an, dass es ein Parkplatzproblem gibt (interessanterweise erst jetzt!!) und dann soll das selbstgeschaffene ‘Problem’ mittels Verteuerung aus dem Weg geschafft werden, weil zu viele Menschen in der Stadt ein Auto fahren! Das «Perpeduum Mobile Basiliensis» ist erfunden. Schuld an der ganzen Parkmisere haben die Autobesitzer! Eines Tages geht der Traum der ewig besserwissenden und -lebenden in Basel sicher in Erfüllung, dann werden sie das ‘Autofreie Basel’ feiern und auf den leeren Strassen tanzen … wobei für diese Feier dann eine Gebühr bei jedem Einzelnen eingetrieben werden muss, weil die Steuerzahler die Stadt verlassen haben und kein Geld mehr in den Kassen ist. Für die ‘Vorbilder’, die alles so richtig machen, kommt natürlich eine Velosteuer oder gebührenpflichtige Parkplätze für Zweiräder und E-Mobile nicht in Frage.

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